„Als Christen glauben wir an die Macht des Gebetes, der Versöhnung und der Bereitschaft zum Frieden“

Für Diözesanbischof Ivo Muser ist der Krieg in der Ukraine „ein Wahnsinn, ein Attentat auf das große Friedensprojekt Europa. Dieser Krieg auf europäischem Boden ist eine Niederlage für uns alle“. Der Bischof bittet alle Gläubigen um das Gebet für die Menschen in der Ukraine. Als äußeres Zeichen der Bereitschaft zu Frieden, Versöhnung und Solidarität mit allen Betroffenen wurden am Aschermittwoch um 12 Uhr alle Kirchenglocken geläutet.

„Papst Franziskus hat in den vergangenen Tagen vom ‘Wahnsinn des Krieges‘ gesprochen. Dieser Krieg ist ein Wahnsinn, ein Attentat auf das große Friedensprojekt Europa. Dieser Krieg auf europäischem Boden ist eine Niederlage für uns alle“, erklärt Bischof Muser in seiner Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine.

„Als Christen glauben wir an die Macht des Gebetes, der Versöhnung und der Bereitschaft zum Frieden“, erklärt der Bischof. Muser bittet alle Gläubigen um das Gebet für die Menschen in der Ukraine, die unter den Schrecken, der Zerstörung, der Gewalt und der Sinnlosigkeit dieses Krieges besonders leiden müssen. „Mit diesem Gebet bitten wir auch um die Umkehr der Machthaber und all jener Menschen, die diesen Krieg rechtfertigen, wollen und führen“, sagt der Bischof.

(Aus der Pressemitteilung der Diözese Bozen Brixen vom 25.02.2022)